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Haben Sie schon einmal ein Gänseblümchen gekostet, welches auch Arnika der Kinder genannt wird? Haben Sie gewusst, dass Spitzwegerich heilsam bei Mückenstichen ist und die Schafgarbe in der Lage ist, kleine Blutungen zu stillen? Diese drei Wildkräuter kann man sogar essen!

Claudia Gobec und Gaby Thaller – Zwei zertifizierte Kräuterpädagoginnen werden Sie an diesen beiden Tagen in die Welt der typischen Maikräuter entführen. Auch die Birke als Frühlingsbaum schlechthin, wird eine zentrale Rolle an diesen beiden Seminartagen mit einer Kräuterwanderung und einem Kräuterkurs im Waldviertel spielen.

Wir werden gemeinsam die wichtigsten Frühlingskräuter erkennen lernen und uns mit deren Inhaltsstoffen auseinandersetzen. Nach diesem Wochenende sind Sie in der Lage, diese Pflanzen selbständig zu finden und zu verarbeiten.

Kräuterwanderung und Kräuterkurs Teil 1

Wir starten den Tag mit einer Kräuterwanderung und lernen dabei die wichtigsten Wildkräuter, deren Inhaltsstoffe (primäre und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) und Verwendungsmöglichkeiten für Küche und Gesundheit kennen.

Anschließend werden wir aus unseren gesammelten Schätzen ein gemeinsames und gesundes Mittagessen zubereiten.

Am Nachmittag werden diese gesammelten Frühlingskräuter in der Kräuterapotheke kennengelernt und verarbeitet. Eben ganz nach dem Motto „Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen!“

Was haben die Menschen früher damit gemacht, welchen Zauber bringt diese Pflanze mit sich? Bis hin zur Gegenwart – wofür kann ich dieses Kraut heute für mich nutzen?

Beim aktiven Tun unter dem Motto: „Von Küche, Wiese und Garten direkt auf die Haut“ wird geschnitten, gerührt und gemixt bis sich die Zauberlöffel biegen und wir wunderbare grüne Kosmetik Produkte mit regionalen Zutaten, dafür ganz ohne fragwürdige Inhaltsstoffe für die ganze Familie erschaffen haben. Sie werden staunen, welche Schätze in unserer Umgebung alle zu Kosmetik verarbeitet werden können!

Den Tag beschließen wir mit selbst belegten Pizzen und einer Abendräucherung.

Kräuterkurs Teil 2

Nach einem gemeinsamen, stärkenden Frühstück werden wir die Birke näher betrachten und dabei viele Aspekte für Gesundheit und Wohlbefinden entdecken.

Der Kreativität wird an diesem Tag freien Lauf gelassen. Wir werden Birkenöl und ein Birkenoxymel (das ist eine heilsame Tinktur ohne Alkohol) zubereiten. Dabei lernen Sie diese Essenz genau kennen und wie Sie in Zukunft Oxymel für Ihre Bedürfnisse herstellen können.

Weiters beginnen wir mit Birke ein Jahreskräutersalz anzusetzen. Dieses kann und soll im Laufe des Jahres von Ihnen mit weiteren Kräutern vollendet werden. Natürlich wird die Birke auch unser gemeinsames Mittagessen bereichern.

Weitere geplante Inhalte des Kräuterkurses

  • die Pflanzensignatur der Birke
  • die Birke und die Wikinger
  • Birkensaft gemeinsam zapfen
  • Birkenblätteröle ansetzen
  • Jahressalz zubereiten
  • Birkenasche zu Zahnputzpulver verarbeiten
  • Birkenoxymel erzeugen
  • Zunderschwamm erkennen, welcher auf der Birke wächst
  • Brot mit Birkenblättern backen
  • Räucherbündel mit Frühlingskräutern und Birkenreisig binden
  • Birkensmoothie herstellen

All diesen Möglichkeiten werden wir uns je nach Zeit und Interesse der Teilnehmer widmen und aktiv umsetzen.

Impressionen aus den Kräutertagen im Waldviertel

Die Teilnehmer können alle Produkte, welche im Kurs hergestellt wurden, mit nach Hause nehmen. Die Kursunterlagen und Rezepte dienen Ihnen in Zukunft als roter Faden, damit Sie auch nach dem Kurs Ihr Wissen zum Finden und Verarbeiten der Kräuter weiter vertiefen können.

An beiden Veranstaltungstagen ist für Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Getränke, Snacks und Stärkung ausreichend gesorgt. Die eigene Unterkunft ist selbst zu organisieren und nicht im Kursbeitrag enthalten (Link zur Seite Nächtigen in Zwettl).

Zu den Kräutertagen im Waldviertel bitte mitbringen

  • Schürze
  • Hausschuhe
  • Regenkleidung
  • evtl. Sonnenhut

Veranstaltungsort

Wurmhof Thaller
Oberhof 28
3910 Zwettl

Kursort auf Google Maps

Kräuterpädagogin Claudia Gobec

Mein Name ist Claudia Gobec und ich wohne mit meiner Familie im Mostviertel. Kräuter, insbesondere die Neugier, wofür man welches Kräutlein verwenden kann, begleiten mich bereits mein ganzes Leben.

Von meiner Mutter habe ich die wunderbare, dafür um so mehr geschätzte Ringelblumensalbe mit auf meinen Lebensweg bekommen. Und genau hier finde ich meinen Antrieb: Altes Wissen ausgraben, wenn nötig an heutige Bedürfnisse anpassen und weitergeben.

In den vergangenen Jahren absolvierte ich am LFI St. Pölten die Ausbildung zur Grünen Kosmetik Pädagogin und Kräuterpädagogin, sowie bei Margret Madejsky (Natura Naturans) bei Bacopa in Oberösterreich.

Als zertifizierte Kräuterpädagogin und Grüne Kosmetik Pädagogin möchte ich mein Wissen mit Ihnen teilen und so für kommende Generationen erhalten.

Kontakt bei Fragen zum Kursinhalt:
Kräuterpädagogin Claudia Gobec
E-Mail: claudia[at]feine-sachen.at

Kräuterpädagogin Gaby Thaller

Ich bin in einem 100 Seelendorf auf einem Bauernhof aufgewachsen. Als ich etwa sieben Jahre alt war, bekam ich ein kleines Büchlein. Es war ein Pflanzenkompass, der in jede Tasche passte und welchen ich oftmals bei meinen Ausflügen durch Wiese, Wald und Feld dabei hatte. Der Grundstein für meine Kräuter- und Pflanzenneugierde war gelegt.

Damals schon beglückte mich der Duft des wilden Thymians, die Schönheit der Gladiole und der Geschmack einer nach Erde schmeckenden Karotte. Wir waren Landkinder und kannten auch nichts anderes.

Eines zeichnete sich auch sehr früh ab – ich mochte kein Fleisch. Ich war und bin auch heute noch der typische Beilagenesser. Jene die immer irgendwelche Kräuter oder Blüten aus unserm Bauerngarten holte und diese mit Genuss verspeiste. Als Jugendliche entdeckte ich dann die Hildegard Lehre für mich. Der Dinkel als Heilnahrung wurde ein wesentlicher Bestandteil meiner damaligen Küche.

2017 habe ich mich einer besonderen Herausforderung gestellt. Als Histaminikerin habe ich mich im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin einer ganz besonderen Pflanze gewidmet: der Brennnessel. Mit großem Respekt und Ehrfurcht vor dieser histaminhältigen und auslösenden Pflanze habe ich diese Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Da mein Wissenshunger noch immer nicht gestillt war, kam die Weiterbildung 2018 zur Grünen Kosmetik Pädagogin wie gerufen.

Heute bin ich Mutter von drei Kindern und lebe mit meinem Mann Wolfgang auf einem Biobauernhof.

Unsere Heilnahrung wächst vor unserer Haustür – kommen Sie mit, ich zeige sie Ihnen!

Kontaktdaten bei Fragen zum Kursinhalt:
Kräuterpädagogin Gaby Thaller
E-Mail: info[at]wurmhof.at

Kursbeitrag für beide Tage: 496 Euro pro Person inkl. MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 8
Maximale Teilnehmerzahl: 12   

Anmeldung zu den Kräutertagen